Aktuelles

Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V. Stiftung Europäisches Haus – Konzerthaus Passau

Volker Mangold-Musikpreis 2021 für Michael Tausch

Passau, 17.9.2021

von Jürgen Karl

Die Stiftung Europäisches Haus – Konzerthaus Passau und die Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V. haben den Volker Mangold-Musikpreis 2021 an Michael Tausch verliehen. Er ist Musiklehrer am Gymnasium Leopoldinum, gibt Konzerte u.a. am Hammerklavier und am Cembalo und engagiert sich darüber hinaus besonders als Leiter der Chöre der Gesellschaft der Musikfreunde Passau e.V.. Tausch ist der 19. Preisträger des 2003 vom unermüdlichen Konzerthaus-Vorkämpfer Volker Mangold initiierten und mit 2.000 € dotierten Preises. Mit dem Preis wird das vielfältige Musikleben der Region Passau in seiner ganzen Bandbreite gewürdigt. Die Übergabe des Preises wird im November im Rahmen eines Cembalo-Konzertes von Michael Tausch erfolgen. Termin und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V.
Stiftung Europäisches Haus – Konzerthaus Passau

Positionspapier zur Erweiterung der Universität Passau auf einem Grundstück der Löwenbrauerei Passau

Passau, 25.7.2016

Die Universität Passau wird auf einem von der Löwenbrauerei Passau erworbenen ca. 5.200 qm großen Gelände am sog. Spitzberg Gebäude errichten, in denen u. a. ein Audimax mit über 700 Plätzen untergebracht werden soll. Die Universität kann darin ihre großen und repräsentativen Veranstaltungen sowie wissenschaftliche Tagungen und Kongresse durchführen. Sie benötigt dazu neben dem Saal ein ausreichend großes Foyer, Garderoben und Nebenräume inkl. Toiletten.

Die Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V. und die Stiftung Europäisches Haus – Konzerthaus Passau bemühen sich schon seit längerer Zeit darum, dass das neue Audimax der Universität so ausgestattet wird, dass in ihm auch Konzerte, besonders aus dem Bereich der Klassik, durchgeführt werden können. Mit diesem Anliegen, für das es realisierte Beispiele in Regensburg und Augsburg gibt, ist zugleich der Wunsch verbunden, dass der Raum auch für andere außeruniversitäre Veranstaltungen zur Verfügung steht.

Diese Ziele werden sowohl von der Leitung der Universität Passau als auch von maßgeblichen Mitgliedern der Bayerischen Staatsregierung und von Abgeordneten verschiedener Parteien des Europäischen Parlaments, des Bundestages und des Bayerischen Landtages sowie von regionalen Mandatsträgern unterstützt.

Stiftung und Bürgerinitiative fordern, die Planungen nunmehr unverzüglich im zuvor genannten Sinn aufzunehmen. Sie bitten darum, bei den Planungen folgende aus ihrer Sicht wichtige Aspekte zu berücksichtigen:

  • Das neue Audimax könnte bei entsprechender architektonischer Gestaltung einen wichtigen Bestandteil der Neuen Mitte der Stadt Passau darstellen. Damit würde dieser zentrale Ort, auf dem ursprünglich u. a. die Errichtung eines Konzerthauses geplant war, städtebaulich erheblich aufgewertet werden.
  • Aufgrund der Lage des Geländes und der bewussten Öffnung für die Bürger der Region würde sich die Vernetzung der Universität mit der Stadt nochmals verstärken.
  • Eine Nutzung des Audimax auch für außeruniversitäre Veranstaltungen kann wesentlich dazu beitragen, die Kosten der Errichtung und des Unterhalts zu rechtfertigen und auch den Bürgern verständlich zu machen.
  • Die Stadt Passau wird gebeten, die städtebaulichen Chancen zu nutzen und sich aktiv in die Planungen einzubringen.
  • Da die Universität für den Betrieb verantwortlich ist, würde die Stadt nicht mit den Betriebskosten eines Konzertsaales belastet werden.
  • Für den Architektenwettbewerb sollten namhafte Büros eingeladen werden, die über entsprechende Erfahrungen bei schwierigen Aufgabenstellungen verfügen.
  • Hinsichtlich der Tauglichkeit des Audimax für Musikveranstaltungen bieten sich Bürgerinitiative und Stiftung – wenn gewünscht - gerne an, beratend an den Planungen mitzuwirken.
  • Besonderes Augenmerk ist auf eine hervorragende Akustik des Saales zu legen.
  • Wir erlauben uns anzuregen, das künftige Audimax „Europäisches Haus“ zu nennen und damit auch an früher getätigte Überlegungen zur Errichtung eines Europäischen Hauses/Konzerthauses anzuknüpfen, d.h. konkret, es wäre wünschenswert, wenn die Universität die Kräfte der mit dem Thema Europa befassten Fakultäten bündeln und damit den Weg zu einem international bedeutsamen Kompetenzzentrum für europäische Fragen einschlagen würde.